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Nr. 15 – Bauten für die Gesundheit

Es waren zunächst Psychologen und Philosophen, die vor knapp über 100 Jahren die Wirkung des umgebenden Raumes auf die menschliche Psyche untersuchten. Später beeinflusste die Empfindung der Menschen auch die Entwurfsarbeit der Planer. Architekten wie Frank Lloyd Wright, Richard Neutra, Walter Gropius oder später Kevin Lynch entwickelten ihre Ideen zunehmend aus dem menschlichen Inneren heraus, aus einem Raumgefühl und einer Raumwirkung – als „Ankerstellen der Seele“, wie Neutra es formulierte. Denn wenn Architektur die Wahrnehmung, die Wahrnehmung die Psyche und die Psyche das Wohlbefinden beeinflusst, dann beeinflusst Architektur direkt das Wohlbefinden. Und damit unsere Gesundheit, wie zeitgenössische Architekturpsychologen feststellten. Doch die gebaute Realität für Kranke und Pflegebedürftige sieht heute oft anders aus: Viele der hiesigen Kranken- und Pflegehäuser entstanden in den 1960/70er Jahren als funktionale Großmaschine. Weder menschlich, noch empathisch. Bei den jetzt notwendigen Sanierungen sollen aus Klinikmonstren Seelenorte werden. Das ist gar nicht so einfach bei dem Kostendruck und den multifunktionalen Ansprüchen der Kliniken. Dass es geht, zeigen unsere Projekte.


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In dieser Ausgabe

Rush University Medical Centre Chicago, USA, Perkins + Will, © R. R. Gigliotti Rush University Medical Centre Chicago, USA, Perkins + Will, © R. R. Gigliotti
Marne-La-Vallée Hospital Centre Marne, France, Brunet Saunier Architecture, <br>© Brunet Saunier Marne-La-Vallée Hospital Centre Marne, France, Brunet Saunier Architecture,
© Brunet Saunier
Geriatric Care Baumgarten Vienna, Austria, ganahl ifsits architects + silbermayr welzl architects, <br>© Werner Huthmacher Geriatric Care Baumgarten Vienna, Austria, ganahl ifsits architects + silbermayr welzl architects,
© Werner Huthmacher