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Forms & Elements:
Relativ

30.04.2019

Was groß ist und was klein, liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Sein Urteil beruht auf individuellen Erfahrungen und einem ihm bekannten Vergleichsmaß. Die Ordnung der Dinge ist also immer nur relativ, ein individueller und innerer Entwicklungsprozess mit wechselndem Maßstab. Planende und Bauherren suchen immer wieder nach der angemessenen Größe und Proportion. Aber allein in den letzten hundert Jahren schwankten sie zwischen verschiedenen Größenbezügen. Wo das Individuum als kleiner Teil einer Masse galt, wurde in der Folge der serielle Massenwohnungsbau en Vogue. Wo die Bedeutung des Kollektivs schrumpfte und die Individualisierung wuchs, wuchs auch der Teppich aus Einfamilienhäusern. Heute leben wir in einer komplexen, individualisierten und gleichzeitig massenkompatiblen Welt. Die Welt der Megacities und Superlative. Alles ist auf Wachstum ausgerichtet. Seit Jahrzehnten schon ist ‚höher‘ und ‚schneller‘ das Maß vieler Dinge. Wir alle haben verschiedene Bezugsgrößen, Erfahrungen und Ideale. Aber wir stehen an einem Scheidepunkt im Umgang mit Raum und Materie. Angesichts der Grenzen eines verträglichen Wachstums reden heute immer mehr Menschen von Degrowth und Downsizing. Aber räumlich schrumpfen ohne mental kleiner zu werden, das ist wirklich schwer. Und doch gibt es keine Alternative, als die Dinge neu zu ordnen und das Wachstum nach innen zu verlagern. Es ist Zeit für eine neue Zielgröße, die sich nicht in Metern und Tonnen messen lässt.

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